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Presseartikel und Mitteilungen

10.07.2012, Rutesheim - Leonberger Kreiszeitung
Die Roboter kennen ihren Weg

Mit der Junior-Ingenieur-Akademie sollen Schüler für Technik begeistert werden. In der Realschule Rutesheim findet der erste Projekttag statt. 18 Nachwuchs-Ingenieure präsentieren ihre Ergebnisse.

Wie von Geisterhand gesteuert, fährt das Modellauto über die weiße Rennstrecke, die auf einem Karton aufgezeichnet ist. Mit Sensoren wird diese weiße Farbe wahrgenommen, und so bleibt das Fahrzeug auf seiner Bahn – ein gelungenes Projekt. Insgesamt 18 Schüler der Realschule Rutesheim haben jetzt ein Zertifikat erhalten, das ihre Teilnahme an der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) bestätigt. „Wir wollen damit den technischen Bereich für unsere Schüler interessant machen und ihre Stärken fördern“, sagte der Schulleiter Boris Rupnow bei der Verleihung. Dass das neue Projekt ankommt, zeigten die Präsentationen der Siebtklässler,mit denen sie die JIA ihren Eltern und Gästen vorstellten.

Im Februar hatte die Gruppe ein Teamtraining. Mit verschiedenen Spielen lernten die Teilnehmer, aufeinander zu achten und als Gruppe zu agieren.  „Dabei haben wir uns auch erstmal kennen lernen müssen“, erzählt Melanie Feucht. Sie ist eines von drei Mädchen, die zwischen den fünfzehn Jungen ihr Zertifikat entgegen nimmt. Das sei am Anfang schon schwierig gewesen, aber die Gruppe sei schnell zusammen gewachsen, berichtet Feucht weiter. Auch ihr Mitschüler Ralph Lanz sieht  das so: „Die Atmosphäre in der Gruppe war wirklich sehr gut.“ In den Osterferien fuhren die Schüler zur Dualen Hochschule nach Stuttgart. Hier lernten sie das Programm CAD zum technischen Zeichnen kennen und sammelten bei der Konstruktion eines Lenkgestänges erste praktische Erfahrungen.

Weitere Einblicke in technische Berufe standen bei der Betriebsbesichtigung von Opel Epple in Rutesheim auf dem Programm. Unterstützt von der Lehrerin Claudia Hartmann programmierten die jungen Ingenieure schließlich  Lego-Roboter. Dafür lernten sie die Programmiersprache NXC, mit der Richtung, Geschwindigkeit und Dauer der auszuführenden Bewegungen an die Roboter weitergegeben werden. Die Maschinen fahren geradeaus, drehen sich drei Mal um die eigene Achse, um dann wieder geradeaus weiterzufahren. „Für die JIA habt ihr eine ganze Menge Freizeit geopfert“, lobte Techniklehrer Andreas Serr das Engagement seiner Schüler, und Boris Rupnow nickt: „Wir sehen den großen Erfolg der JIA und möchten sie im kommenden Jahr weiterführen.“ Das befürwortet auch Martin Killinger, Erster Beigeordneter der Stadt Rutesheim:
„Ich bin zutiefst beeindruckt,wie viel diese jungen Menschen gearbeitet und geleistet haben.“ Um Wartungsarbeiten vornehmen zu können, soll ein gebrauchtes Rennkart gekauft werden.Und auch mit Bosch ist Boris Rupnow im Gespräch. „Es wäre schon schön, wenn wir so ein großes Unternehmen für uns gewinnen könnten“, sagt er und blickt hoffnungsvoll auf eine Bildungspartnerschaft.

Gefördert wird diese auch von Alexandra Klaes vom Unternehmensverband BBQ
und Südwestmetall. „Wir fördern Technik und sind quasi die Schnittstelle zwischen Schule, Hochschule und Unternehmen“, berichtet Klaes über ihre Arbeit. Auch sie beurteilt das neue Projekt in der Realschule als sehr erfolgreich. „Die Kontakte zu Unternehmen sind auch immer eine wichtige Berufschance“, sagt sie. Davon kann auch Ralph Lanz profitieren. Er möchte Bauingenieur werden; Melanie Feucht Architektin.

Leonberger-Kreiszeitung.de

© Ruth Seyboldt, Leonberger Kreiszeitung

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