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Praxisberichte

18.07.2012, Aalen
Partnerschaft zum Nutzen der Hermann Hesse Schüler

Die Hermann-Hesse-Förderschule, das Deutsche Rote Kreuz  und das Berufsausbildungswerk Aalen verstärken ihre Kooperation und gingen eine Bildungspartnerschaft ein.

Schulen gehen verstärkt Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft ein, um ihren Schülern möglichst praxisnah Erfahrungen rund um die Ausbildung zu vermitteln. Bildungspartnerschaften, die die bisherige Zusammenarbeit strukturieren und ausbauen, sind ein gutes Mittel, um diesen Gedanken voranzutreiben. Ausbildungsberufe werden durch Azubis an der Schule vorgestellt, Praktika ermöglicht, Kompetenzen ermittelt und individuelle Projekte gestartet, um die Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten.  Zudem unterstützt das DRK die Hermann Hesse Schule beim Aufbau des Schulsanitätsdienst.

Thomas Geist, Schulleiter der Hermann-Hesse-Schule freute sich, dass die bereits bestehende Zusammenarbeit mit dem BAW in eine feste Bildungspartnerschaft überführt wurde. Die Schüler lernen nun frühzeitig einen Partner kennen, bei dem sie später Ausbildungen im Bereich Metall, Farbe, Holz, Lager, Verkauf, Büro und Pflege machen können und reduzieren so Schwellenängste. Geist begrüßte auch den neuen Partner DRK, die den Schülern Kenntnisse in Hauswirtschaft, Küche und Altenpflege vermitteln. Als neue Möglichkeit gibt es die Ausbildung zur Schwesternhelferin.
Joachim Rindsfüßer,  Einrichtungsleiter des BAW war es wichtig, dass praktische Erfahrungen Impulse setzen. Die Schüler erkennen, dass sie einige Möglichkeiten haben und sie eine Ausbildung schaffen können.

Die stellv. Kreisgeschäftsführerin des DRK, Sabine Nemesch wies auf Erfahrungen in der Ausbildung von Förderschülern hin und zitierte einen Ausbilder „Schüler aus der Förderschule haben gute Sozialkompetenzen! Das Fachliche bekommen wir schon hin…“ und öffnete die Türen des DRK für die Schüler. Sie können das DRK besuchen, sich den sozialen Dienst und auch mal die Rettungswache ansehen und sich so berufliche Eindrücke verschaffen.
Berufseinstiegsbegleiterin der Schule, Petra Heinzel: „ Die Schüler profitieren davon, wenn sie sich etwas zuzutrauen und positive Erfahrungen machen. Z.B. in einem Praktikumsbetrieb. Sie merken dann, dass sie etwas können und wachsen mit diesem Wissen“. Die Schüler können von der Schule nahtlos ohne Verzögerungen oder Hindernisse in eine Ausbildung übergehen.

Richard Meckes, von BBQ/Servicestelle SCHULEWIRTSCHAFT, der die Partner zusammenführte und die Kooperation ausarbeitete sprach von speziellen Fähigkeiten der Schüler, die erkannt und gefördert werden müssen, um die Schüler in unsere Arbeitswelt zu integrieren. Yvonne Wagner vom DRK, die die Zusammenarbeit ab dem Herbst umsetzt erwähnte die sensible und individuelle Heranführung  der Schüler an künftige Aufgaben. „Die Schüler sollen sich erst mal anschauen, was es alles gibt und sich dann bewusst entscheiden!“ Konrektor Markus Zeller schloss mit den Worten, dass seinen Schülern auch eine Rückmeldung von außen wichtig ist. Diese bekommen sie über die Partner.

Bildungspartnerschaften sind ein Projekt des Wirtschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg. Es wird mit ESF-Geldern gefördert und von Südwestmetall  unterstützt. In Ostwürttemberg werden Bildungspartnerschaften durch Richard Meckes, Berufliche Bildung gGmbH, umgesetzt.

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